Tarif Organisiert
Umgangstagebuch
Halte fest, was beim Umgang tatsächlich passiert ist — privat, mit Zeitstempel und jederzeit als PDF exportierbar. Damit du dich später nicht auf dein Gedächtnis verlassen musst.
Ablauf
Wie ein Eintrag entsteht
Datum, Kategorie, Beobachtung — mehr ist es nicht. Die Einträge stehen chronologisch untereinander und lassen sich als PDF ausgeben.
- 1
Datum wählen
Der Eintrag hängt am Tag des Umgangs, nicht am Tag des Schreibens.
- 2
Beobachtung notieren
Freier Text — was war, wann, mit wem. Ohne Vorgaben, aber mit Zeitstempel.
- 3
Bei Bedarf exportieren
Chronologisches PDF für Anwältin, Anwalt oder Jugendamt — auf Knopfdruck.
Praxis
Worauf es beim Dokumentieren ankommt
Sachlich statt wertend
Notiere, was beobachtbar war — Zeiten, Aussagen, Abläufe. Bewertungen und Vermutungen schwächen eine Dokumentation, sie stärken sie nicht.
Zeitnah statt rückwirkend
Ein Eintrag am selben Abend ist genauer als eine Rekonstruktion nach drei Wochen. Jeder Eintrag trägt seinen Zeitstempel.
Vollständig statt selektiv
Auch unauffällige Umgänge gehören hinein. Eine Aufzeichnung, die nur Vorfälle kennt, wirkt gesammelt statt geführt.
Fragen
Häufige Fragen
- Was ist ein Umgangstagebuch?
- Eine fortlaufende Aufzeichnung dessen, was beim Umgang mit den Kindern tatsächlich passiert ist: wann die Übergabe stattfand, was besprochen wurde, was auffiel. Wer sich Monate später erinnern muss, hat ohne Aufzeichnung nur sein Gedächtnis — und das ist im Streitfall wenig wert.
- Sieht der andere Elternteil meine Einträge?
- Nein. Das Umgangstagebuch ist privat und nur für dich sichtbar. Es ist bewusst kein geteilter Bereich: Aufzeichnungen, die mitgelesen werden, schreibt niemand ehrlich.
- Kann ich die Einträge exportieren?
- Ja, als PDF in chronologischer Reihenfolge — geeignet als Anlage für Anwältin oder Anwalt, Jugendamt oder Gericht. Der Export enthält Datum, Uhrzeit und deinen Text.
- Ist das vor Gericht verwertbar?
- Ob und wie eine Aufzeichnung im Verfahren gewürdigt wird, entscheidet das Gericht im Einzelfall. KiDara stellt die Dokumentation bereit, bewertet sie aber nicht und ersetzt keine Rechtsberatung. Besprich die Verwertbarkeit mit einer Fachanwältin oder einem Fachanwalt für Familienrecht.
- Was kostet das Umgangstagebuch?
- Es gehört zum Tarif Organisiert für 6,00 € im Monat — ein Abo deckt beide Elternteile ab. Nach der Registrierung kannst du es sieben Tage kostenlos ausprobieren.
Ratgeber
Passend dazu
- Kalender-Chaos vermeiden: Umgangszeiten richtig planen Wechselmodell, Residenzmodell oder Nestmodell: Umgangszeiten planen, Ferien aufteilen und Absprachen für beide Elternteile verbindlich festhalten.
- Umgangsboykott erkennen und dokumentieren Woran du Umgangsvereitelung erkennst, welche Schritte sinnvoll sind und wie du Ausfälle so dokumentierst, dass sie später nachvollziehbar bleiben.
- Checkliste: Was gehört in die Übergabe-Tasche? Was bei der Übergabe der Kinder in die Tasche gehört und wie ein kurzes Protokoll spätere Diskussionen über Zeiten und Zustand überflüssig macht.
- DARVO: Wenn der Täter zum Opfer wird Was DARVO bedeutet, wie du das Muster in der Kommunikation mit dem Ex-Partner erkennst und warum eine sachliche Dokumentation dabei hilft.
Ab dem nächsten Umgang mitschreiben
Sieben Tage kostenlos testen, danach 6,00 € im Monat — ein Abo für beide Elternteile.